Warnstreiks Keine Annäherung im Tarifkonflikt um Flughafen-Sicherheit

Nur wenige Passagiere gehen durch das Terminal 1 des Flughafens Frankfurt. Foto: Boris Roessler/dpa

Sicherheit wird an Flughäfen besonders groß geschrieben. Die dafür zuständig sind, hätten mehr verdient, meint Verdi - und rief zum härtesten Warnstreik der Tarifrunde. Bewegung gibt es bislang nicht.

Die Warnstreiks mit Tausenden betroffenen Passagieren haben noch keine Bewegung in die Tarifrunde für Sicherheitsleute an Flughäfen gebracht.

Die Arbeitgeber warfen der Gewerkschaft Verdi am Mittwoch Maßlosigkeit vor. Die Arbeitnehmervertreter kritisierten, die Gegenseite halte Zusagen nicht ein. Die Löhne in Ost und West müssten zügig angeglichen werden, forderte Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper vor der vierten Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen in Berlin.

Warnstreiks an mehreren Flughäfen hatten am Montag und Dienstag bundesweit zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen geführt. Der Arbeitgeberverband kritsierte, Verdi habe den Luftverkehr erneut massiv geschädigt. Die Forderungsmenge der Gewerkschaft sei nicht leistbar, die Entwicklung der Branche unsicher angesichts der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem, den Stundenlohn um mindestens einen Euro pro Stunde zu erhöhen sowie die Löhne regional anzugleichen. Drei Verhandlungsrunden waren bisher ohne Ergebnis geblieben. Die vierte Runde ist bis Donnerstag angesetzt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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