Ob sie auch mal außer Puste kommt? Irgendwann fragt man sich das, wenn man auf einer Tour mit Extrembergsteigerin Tamara Lunger ist. Die Antwort lautet: Nein. Zumindest, wenn die Tour für Normalsterbliche zu bewältigen ist. Und auf so einer befinden wir uns: Wir umwandern die südliche Rosengartengruppe im Südtiroler Eggental.

Tamara Lunger ist, flapsig gesagt, mehr als eine Normalsterbliche. Und sie lacht, als man das feststellt. "Ich kann gut und gerne leiden", sagt sie. Und das glaubt man ihr, wenn man weiß, wo die 32-Jährige schon überall war. Sie ist die erste Südtirolerin und zweite Italienerin, die den K2 bezwang, den zweithöchsten Berg der Welt. Das war 2014. Die Einsamkeit im Basislager mag sie. Neben hartem Training und dem absoluten Willen helfen ihr diese Stille und ihre Meditation, die höchsten Gipfel der Erde zu bezwingen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 07. August 2018.