Eine Stunde mehr arbeiten: Für viele Lehrer der eine Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

"Frau Schnabelstedt, jetzt passen Sie mal auf", sagt Katja Riemann als Rektorin in Fack ju Göhte, "wir Lehrer werden den ganzen Tag verarscht. Ab und zu muss man zurückverarschen!" Im Kino kommt das lustig daher; in der Schulwirklichkeit ist die Stimmung aber nicht mehr viel anders. Durch Bayerns Lehrerzimmer schwappt eine Empörungswelle, und so, wie es aussieht, ebbt sie nicht so leicht ab. Besonders die Lehrer an Grund- und Mittelschulen haben die Nase voll. "So einig", sagt Wolfgang Wende, "waren die Lehrerverbände noch nie." Wolfgang Wende ist Chef des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrer-Verbands (BLLV) im Kreis Straubing, und egal, ob BLLV, GEW oder KEG: Alles läuft Sturm gegen den neuen Plan aus dem Kultusministerium. Und was außerdem neu ist: Überall an den Schulen tragen Lehrer sich ein in Protest-Unterschriftslisten und einen Brief an Kultusminister Piazolo. Dass Lehrer protestieren und mit Namen dazu stehen, hat es so noch nicht gegeben. Was also ist los an den Schulen?

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