Straubing NawaRo zu Gast in Dresden: punktgleich, aber meilenweit entfernt

NawaRo Straubing (hier Ragni Steen Knudsen im Angriff) ist am Samstag zu Gast in Dresden. Foto: fotostyle-schindler.de

Zum letzten Spiel des Jahres gastiert NawaRo Straubing am Samstagabend beim Dresdner SC.

“Wir wollen noch einmal richtig Vollgas geben.” Das sagt Benedikt Frank, Trainer des Volleyball-Bundesligisten NawaRo Straubing, vor dem Auswärtsspiel seiner Mannschaft am Samstagabend (17.30 Uhr) beim Dresdner SC. Es wird der Abschluss eines für NawaRo Straubing sportlich sehr erfolgreichen Jahres. Im Sommer gelang der Klassenerhalt in der Bundesliga, nun liegt eine bislang sehr erfolgreiche Hinrunde hinter den Niederbayern.

Frank freut sich auf die Partie in Dresden. „Das wird ein schönes Spiel für uns.“ Mit den Sachsen erwartet allerdings eine echte Hausnummer auf NawaRo. Zwar sind sie vor dem Duell punktgleiche Tabellennachbarn (Dresden bei einem Spiel weniger), doch Dresden zählt zu den absoluten Top-Teams der Liga und hat zuletzt Fahrt aufgenommen. „Sie sind nach einem holprigen Start inzwischen richtig gut drauf“, sagt Frank.

Dresden gut in Form

Vier der letzten fünf Spiele haben die Dresdner gewonnen, einzig gegen den SSC Palmberg Schwerin gab es dabei eine Niederlage. Zudem zog der DSC unter der Woche durch ein 3:1 gegen Suhl ins Pokalfinale ein. „Sie sind derzeit sehr stabil in ihrem System unterwegs und werden durch den Pokaleinzug mit viel Selbstbewusstsein ins Spiel gehen“, blickt NawaRos Trainer voraus.

Dresden habe inzwischen eine Stammformation gefunden und sei in vielen Bereichen gut, beschreibt Frank: „Sie haben eine stabile Annahme, die neue Zuspielerin hat sich eingespielt, sie spielen schnell über die Vier, aber auch die Mitten sind sehr stark. Sie haben überall Spielerinnen, die punkten.“

Die Gastgeberinnen haben bislang aber erst eines ihrer vier Heimspiele gewonnen. Und auch Straubing weiß zu gut, dass ein Sieg in Dresden möglich ist. Vergangene Saison gelang dem damaligen Aufsteiger mit einem 3:2-Erfolg der große Coup. Von einer „tollen Geschichte“ spricht Frank im Rückblick. „Sie werden jetzt sicher mehr auf uns aufpassen, auch weil wir nochmal besser geworden sind. Ich glaube aber nicht, dass die Niederlage von damals eine besondere Motivation für sie ist“, sagt Frank.

Frank: "Richtig dran glauben"

Obwohl man sich tabellarisch auf Augenhöhe bewegt, sieht der Straubinger Coach sein Team ganz klar als Außenseiter: „Wir sind zwar punktgleich, aber doch einhundert Meilen auseinander.“ Die kleine Chance will Straubing aber natürlich nutzen. „Wir wollen hinfahren, uns Chancen erarbeiten und richtig daran glauben“, sagt Frank. Dieser Glaube, dass etwas möglich ist, sei besonders wichtig. Für sein Team gehe es darum, „dass wir unseren Rhythmus aufnehmen und nicht den von Dresden.“ Im Vordergrund steht für ihn, „dass wir einfach noch einmal ein schönes Volleyballspiel machen.“ Seine Mannschaft müsse fokussiert angehen, aber auch Freude entwickeln. „Dann kann das richtig Spaß machen.“

Auf Celin Stöhr (krank) und Lisanne Meis (verletzt) muss NawaRo im letzten Spiel des Jahres sicher verzichten. Libera Sophie Dreblow ist wieder im Training. Ob sie zum Einsatz kommt, will Frank erst kurzfristig entscheiden.

Nach dem Spiel am Samstag geht es dann in eine kurze Pause über Weihnachten und Silvester. Hier bekommen die Spielerinnen auch einige Tage frei, um sich von der bisher intensiven Saison zu erholen. „Es herrscht Vorfreude, dass es jetzt das letzte Spiel des Jahres ist“, sagt Frank. Er spricht von „sehr anstrengenden Wochen“, die hinter ihm und der Mannschaft liegen. „Jetzt freuen wir uns dann auch darauf, dass die Weihnachtszeit beginnt.“ Erst einmal wollen die NawaR-Mädels aber in Dresden noch einmal alles raushauen.

 

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