"Es schlägt aufs Gemüt. Vor allem die Unsicherheit. Die ist zermürbend. Bis 11. Januar die Geschäfte zu schließen, das hatten die meisten von uns für zumutbar gehalten. Das hatten wir erwartet", sagt Daniela Zorn, Obermeisterin der Friseur-Innung. Es ist dicker gekommen. Die Friseure - immerhin rund 100 Salons in Stadt und Landkreis - sind bis vorerst Ende Januar dazu verdonnert, die Hand von Kamm und Schere, Föhn und Farbtopf zu lassen. Anders als Einzelhandel und Gastronomie können sie nicht online ihre Dienste anbieten und auch nicht to go. Das heißt gleichzeitig sprichwörtlich Bad Hair Days für die Kunden, die gewohnt sind, sich jede Woche stylen zu lassen und auch für jene, die nur alle paar Wochen ihren Schnitt auf Vordermann bringen lassen.