Straubing Haftstrafe für DJ

Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der 35-Jährige den Geschädigten "bewusst wahrheitswidrig" Geschichten aufgetischt hatte. (Symbolbild) Foto: dpa

Im seit November dauernden Betrugsprozess gegen einen 35-jährigen Mann aus dem Landkreis wurde jetzt in zweiter Instanz das Urteil gesprochen.

Die dritte Strafkammer des Landgerichts Regensburg verurteilte den angeblichen DJ zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten. Der Angeklagte konnte zwar nicht wie gehofft seine Unschuld beweisen, kommt aber mit einer deutlich niedrigeren Strafe davon. Das Amtsgericht Straubing hatte ihn 2016 wegen zweier Tatkomplexe zu insgesamt drei Jahren Haft verurteilt.

Die Zahl der Fälle war vor dem Landgericht von 17 auf elf reduziert worden, der Rest wurde eingestellt. Der Schaden belief sich jetzt noch auf rund 6.000 Euro. In seiner Urteilsbegründung ging der Vorsitzende Richter Robert Rösl noch einmal auf die Vorwürfe ein. Wie mehrfach berichtet, war Ricardo N. (Name geändert) zur Last gelegt worden, einer Reihe von Personen, vorwiegend aus dem Raum Straubing unter anderem Tickets und Reisen gegen Vorkasse verkauft zu haben, die es gar nicht gab. In einigen Fällen habe er sich als "Gutmensch" ausgegeben, der anderen nur helfen wollte, in Wirklichkeit die Notlagen seiner Opfer ausgenutzt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 03. Februar 2018.

 
 

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