Straubing Dieser süße Mops hat mehr als 11.000 Instagram-Fans

Fritz mit seinem Frauchen Lina Eckl und seinem Herrchen Sebastian Eckl. Foto: Susanne Raith

Fritz aus Straubing ist erst elf Monate alt und schon eine kleine Berühmtheit. Der Mops mit den süßen Knopfaugen verzaubert nicht nur am Stadtplatz Jung und Alt, sondern auch im Internet.

„Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“ – das hat bereits Loriot erkannt. So geht es auch dem Zahnärzte-Ehepaar Eckl aus Straubing. Sebastian Eckl besaß zuvor schon mehrere Hunde, für seine Frau Lina Eckl war es der erste und sie erzählt: „Nachdem ich als Kind während eines Urlaubs in Italien ein Mädchen mit einem Mops gesehen hatte, verliebte ich mich in die Rasse und wollte genau einen solchen Hund.“ Vor über elf Monaten begann die Suche nach dem passenden Mops.

„Bei der Suche sind wir auf einen Hopfenbauernhof in der Holledau gestoßen. Die Besitzerin hatte ihre Hündin noch einmal decken lassen und nach der Geburt gab sie die Welpen ab“, erzählt Sebastian Eckl. Fritz ist ein altdeutscher Mops und reinrassig. Das war dem Ehepaar besonders wichtig, weil viele Möpse überzüchtet sind und leicht an gesundheitlichen Problemen wie Atemnot und Fettleibigkeit leiden. „Bei der Rasse von Fritz handelt es sich um eine Züchtung, die sich an einen Mops in den 50er Jahren orientiert. Dadurch erhält er mehr Lebensqualität“, fügt der 33-Jährige hinzu.

Dem Ehepaar ist Fritz sofort ans Herz gewachsen. Seine charmante und verspielte Art begeistert aber auch andere Menschen so sehr, dass sich die Spaziergänge mit ihm schon einmal verlängern. „Immer wieder werden wir von Leuten angesprochen, die unseren Hund streicheln möchten“, sagt Lina Eckl. Fritz genießt das. Er liebt Menschen, Hunde und Katzen. Tagsüber darf er mit in die Praxis, weil ein Mops nicht alleine sein mag. „Dort wartet er ruhig in seinem Körbchen, bis er am Abend den Mädels zur Einstimmung in den Feierabend eine Freude machen darf“, erzählt die 32-Jährige.

Schnell entstand die Idee, Fritz im Internet zu präsentieren. Das Ehepaar erstellte ein Instagram-Profil und lud am 6. September 2017 das erste Foto hoch und es folgten weitere. „Wir waren überrascht, dass unser Profil gleich von Anfang an so gut ankam.“ Was bei manchen Nutzern des Fotodienstes nahezu ewig dauert, erreichten die beiden bereits nach gut vier Monaten. „Uns folgen aktuell 11.400 Leute. Täglich kommen im Schnitt 100 bis 200 neue dazu“, sagt Sebastian Eckl.

Für die Fotos muss Fritz nicht einmal posieren. Sie entstehen spontan im Alltag. „Natürlich ist das eine oder andere Foto dabei, das ein wenig länger gedauert hat. Zum Beispiel, wenn er ein Kostüm trägt. Das kommt aber selten vor, weil das Wohl von Fritz immer noch an erster Stelle steht“, sagt sein Frauchen. Daher kommt auch eine Kommerzialisierung des Profils nicht in Frage.

Täglich gibt es von ihm auf Instagram ein neues Foto. Ob das auf die Dauer nicht anstrengend wird, darauf hat sein Herrchen eine klare Antwort: „Nein. Uns motivieren die vielen Follower, die sich täglich auf unsere Bilder freuen. Einige warten sogar darauf.“

 
 

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