Strategie-Gaming-Tipp Helden sind langweilig - sei böse in „Legend of Keepers“

, aktualisiert am 26.05.2021 - 13:09 Uhr
In „Legend of Keepers“ stehen sich die Monster und Helden gegenüber und verkloppen sich rundenweise. Foto: Goblinz Studio

Versteckte Fallen und rekrutiere Monster, um in diesen Strategie-Game zu gewinnen. 

Darum geht’s: „Legend of Keepers“ bezeichnet sich selbst als umgedrehten „Dungeon Crawler“. Anstatt also eine Gruppe von Helden in ein Verlies voll mit fiesen Monstern und tückischen Fallen zu schicken, schlüpft der Spieler in die Rolle eines Managers, der den Dungeon (auf Deutsch: Kerker) und seine Bewohner vor den gemeinen Helden schützen muss. Das tut der Spieler, indem er den Spieß einfach umdreht. Anstatt Fallen zu finden, versteckt er sie und statt Monster zu verkloppen, rekrutiert er diese, um dann gegen die fiesen Helden zu kämpfen. Das passiert in rundenbasierten Kämpfen. Leider ist es nicht möglich, das Aussehen des Verlieses zu verändern und zu bestimmen, in welchen Räumen man Fallen aufstellen und in welche man Monster setzen kann.

Fazit: „Legend of Keepers“ ist perfekt, wenn einem der Sinn nach einer halben Stunde herrlich böse sein steht. Das Spielprinzip ist innovativ, die Optionen vielfältig und die Grafik hat einen Retrospiele-Charme. Probleme gibt es allerdings bei den Zufallselementen. Wenn man Pech hat, können die für so schlechte Voraussetzungen sorgen, dass man das Spiel am besten neu startet. -seg-

„Legend of Keepers“, Strategiespiel, Goblinz Studio, erschienen für PC und Nintendo Switch, freigegeben ab 16 Jahren.

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