Strafzölle Orangensaft gegen Stahl

US-Präsident Donald Trump hat längst alle Hemmungen fallen gelassen, um sein Leitbild "America first" ohne Rücksicht durchzusetzen. Foto: dpa

Der Griff des amerikanischen Präsidenten in die protektionistische Mottenkiste bleibt falsch und töricht. Denn er provoziert genau das, was die EU nun beschlossen hat: eine Eskalation.

Dabei hielt sich die Brüsseler Kommission sogar noch zurück: Ob man mit höheren Zöllen für Cranberries und kalifornischen Orangensaft Präsident Donald Trump wirklich stoppen kann, sei dahingestellt. Viel gefährlicher scheint dagegen eben diese Ausweitung der Importabgaben auf alle möglichen Produkte.

Das ist eine Maßnahme, deren einziger Sinn darin besteht, die USA zu ärgern und zu treffen. Damit erreicht niemand etwas. Trump wird für seine Stahlbranche keine Umsatzgewinne erzielen können, die Europäer schaffen keinen Durchbruch für einen liberalen Markt. Unterm Strich verlieren alle Beteiligten und - was noch schlimmer ist - langfristig beschädigt der Präsident sogar die Industrie, die er doch eigentlich schützen will. Weil er ihr das dringend notwendige Messen mit der Konkurrenz erspart, für das sich die Branche eigentlich dringend fit machen müsste.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. März 2018.

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