Zufall oder Schicksal? Im Fall des 28-jährigen Peter P.* (Name geändert), der am 31. August auf dem Erdinger Volksfest einem anderen Festzeltbesucher drei Mal mit voller Wucht einen Maßkrug auf den Kopf geschlagen hat, sprach Vorsitzender Richter Markus Kring heute von einem "glücklichen Zufall", dass es zu keinen schweren Verletzungen bei dem Geschädigten gekommen ist: "Das bewahrt Sie heute vor lebenslänglich."

Die erste Strafkammer des Landgerichts hatte nach zwei Verhandlungstagen einen bedingten Tötungsvorsatz und das Mordmerkmal der Heimtücke als erwiesen angesehen und den Erdinger Familienvater wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Das Opfer - ein 31-jähriger Münchner, der von dem Angeklagten grundlos von hinten attackiert worden war - hatte heute "einen Schlussstrich für beide Familien" gezogen und die Entschuldigung Ps angenommen. Seine Oma habe gesagt, jeder mache Fehler im Leben, die einen mehr, die anderen weniger - "und sie hat recht".

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