Schierling Unfall mit vier Verletzten auf der B15

Bei einem Unfall auf der B15 nahe Schierling sind am Donnerstag vier Menschen leicht verletzt worden. Foto: Erich Ertl

Ein spektakuläres Bild bot die Unfallstelle am frühen Donnerstagabend auf der B 15 zwischen Oberdeggenbach und Buchhausen, wobei glücklicherweise nur vier leichtverletzte Personen zu vermelden waren.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeibeamten aus Neutraubling fuhr kurz vor 18 Uhr ein 34-jähriger Mann mit einem Firmenkombi der Marke Ford samt Anhänger auf der B 15 von Regensburg in Richtung Landshut. Mit im Fahrzeug befand sich sein 21-jähriger Arbeitskollege. Vor ihm war ein Lastwagen mit Hänger unterwegs. Zeitgleich war eine 45-jährige Frau mit ihrem Ford Fiesta mit ihrer Beifahrerin in der Gegenrichtung unterwegs. Der vor dem Firmenfahrzeug fahrende Lastwagen bog nach rechts in Richtung zur B 15 neu ab. In diesem Moment leitete die Frau einen Abbiegevorgang nach links in die Kreisstraße R 45 ein, ohne das entgegenkommende Firmenfahrzeug zu beachten. Dadurch kam es im Einmündungsbereich zu einem heftigen Zusammenstoß, wobei der Ford Fiesta um die eigene Achse drehend, auf eine Verkehrsinsel geschleudert und das rechte Hinterrad herausgerissen wurde.

Der Unfall rief eine große Anzahl von Rettungskräften auf den Plan. Die Feuerwehren aus Buchhausen mit Kommandant Simon Angerbauer und Schierling mit Einsatzleiter Sascha Jörchel waren schnell mit über 30 Einsatzkräften vor Ort. Die Wehrleute kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um die vier Verletzten. Zudem sorgten sie für eine Verkehrslenkung auf der halbseitig gesperrten Bundesstraße. Auch der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen sowie dem Rettungshubschrauber Christoph Regensburg und einem Notarzt eingetroffen. Unterstützt wurden sie bei der Patientenversorgung von den Helfern vor Ort (HvO) aus Oberdeggenbach mit Franz-Xaver Treintl. Die vier leicht Verletzten wurden mit den Rettungswagen und dem Heli in verschiedene Krankenhäuser transportiert. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.

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