Die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland stehen vor einer neuen Eiszeit. Wegen des Giftattentats auf den russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny wird der Ruf nach weiteren Wirtschaftssanktionen laut.

Sogar der Baustopp der vor der Vollendung stehenden Gaspipeline Nord Stream 2 wird ins Spiel gebracht, zum Beispiel vom Bewerber um den CDU-Vorsitz, Norbert Röttgen. Russische und deutsche Unternehmen haben zehn Milliarden Euro in die Röhre unter der Ostsee investiert, die dadurch versenkt würden. Sollte es zu schweren ökonomischen Verwerfungen zwischen Russland auf der einen und Deutschland im Verbund mit den Europäern auf der anderen Seite kommen, hat der Kreml die schlechteren Karten.