Die Polizei hatte heuer auf dem Pfingst Open Air einiges zu tun. Besonders der besucherstarke Samstag bescherte den Beamten viele Einsätze.

Die ersten Gäste hatten bereits am Donnerstag ihre Zelte aufgeschlagen. Weil sich die Veranstalter, die örtlichen Sicherheitsbehörden und die Polizei intensiv vorbereitet hatten, liefen die ersten beiden Festivaltage aber relativ störungsfrei ab. Anders am Samstag: Hier hatten die Beamten wegen des Besucheransturms deutlich mehr zu tun. So wurden fünf Fälle von Körperverletzung angezeigt. Im schwerwiegendsten Fall hatte sich ein betrunkener 19-Jähriger mit einer Aluminiumstange bewaffnet und auf dem Campingplatz wild um sich geschlagen. Als ein anderer Besucher schlichten wollte, wurde er von der Stange im Augenbereich getroffen. Er musste daraufhin stationär im Krankenhaus behandelt werden. Zum Glück wird er wohl keine bleibenden Schäden davontragen.

Außerdem kam es auch dem Festivalgelände auch zu einigen Diebstählen, Sachbeschädigungen und Hausfriedensbrüchen. Zudem musste die Polizei mehrmals schlichtend eingreifen, weil Konflikte zwischen den Gästen zu eskalieren drohten. In einem solchen Fall wurden die Beamten selbst zum Ziel der Attacken eines Betrunkenen. Der junge Mann wurde daraufhin überwältigt und ausgenüchtert. So erging es auch zwei weiteren Männern - diese mussten aufgrund ihres extrem hohen Alkoholpegels in Schutzgewahrsam genommen werden.