Ex-NawaRo-Trainer Benedikt Frank kehrt am Samstag mit dem VC Wiesbaden zu dem Verein zurück, den er von einem Zweitligisten zu einem Playoff-Teilnehmer geformt hat.

Vier Jahre war Benedikt Frank Trainer bei NawaRo Straubing. Im Sommer war für ihn jedoch Schluss in der Gäubodenstadt. "Es ist Zeit für etwas Neues", hatte er seinen Wechsel zu Ligakonkurrent VC Wiesbaden damals begründet. Am Samstag kehrt er mit seiner neuen Mannschaft nach Niederbayern zurück. Im Interview mit unserer Redaktion spricht Frank über die Unterschiede seiner Arbeit in Wiesbaden und Straubing und die Besonderheit des bevorstehenden Spiels. Außerdem verrät er, wo er sich mit seinem Nachfolger bei NawaRo, Bart-Jan van der Mark, vor Kurzem erst auf ein Bier getroffen hat.

Herr Frank, am Samstag geht's für Sie mit dem VC Wiesbaden zu Ihrem Ex-Verein NawaRo Straubing. Ein Spiel wie jedes andere oder kribbelt es etwas mehr als sonst?
Benedikt Frank: Das ist schwierig zu sagen. Ich muss es so angehen wie ein ganz gewöhnliches Spiel. Aber das ist es wahrscheinlich nicht. Am Anfang der Partie werde ich definitiv aufgeregt sein. Straubing fühlt sich für mich nach den vier Jahren dort wie Heimat an, es ist ein wenig wie Nachhausekommen. Ich kenne dort noch viele Leute, mit denen ich gelegentlich schreibe und telefoniere. Deshalb ist es für mich schon etwas Besonderes. Wenn die ersten Ballwechsel gespielt sind, ist man natürlich im normalen Spielmodus drin. Nach dem Spiel ist die Partie aber erst einmal vergessen und ich freue mich, die Leute, die ich kennen- und schätzen gelernt habe, wiederzusehen. Ich werde auch nach dem Spiel dort bleiben.

Wie sehen denn Ihre Wochenendplanungen in Straubing genau aus?