"Ein turbulentes Jahr", "so hart wie noch nie", "anstrengend, wie sich das politische Geschäft ändert": Stimmkreisabgeordneter Florian Herrmann (CSU), Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien, hielt sich mit deutlichen Worten nicht zurück, als er am Montag bei der Weihnachtsversammlung der CSU-Ortsverbände Tegernbach und Rudelzhausen auf die vergangenen Monate schaute. In der Weinstube Huber in Hebrontshausen hatten sich gut 30 Mitglieder und Gäste eingefunden, um Herrmanns Bilanz zu hören.

"Ende gut, alles gut", sagte Herrmann, aber auch: "Es ist gut, dass dieses turbulente Jahr zu Ende geht." Dass nun in der Staatsregierung wieder ruhiger gearbeitet werden könne, sehnte der Staatskanzleichef förmlich herbei. Ebenso ein Ende der Streitigkeiten in der CSU. Die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Vorsitzende wertete er als "Symbol für einen Neubeginn in der CDU", und beim CSU-Landesparteitag im Januar werde mit der Wahl eines neuen Vorsitzenden "eine neue Ära in der CSU folgen". Der innerparteiliche Streit zwischen CDU und CSU habe geschadet, bilanzierte Herrmann.

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