Rottenburg a. d. Laaber Abschiebung des blinden Syrers Mheddin Saho vorerst ausgesetzt

Stolz präsentiert Mheddin Saho seinen Studentenausweis. Er freut sich, dass er nun wieder auf die Straße gehen und in München studieren kann. Foto: ak

Endlich spürt Mheddin Saho die Sonnenstrahlen wieder auf seiner Haut, atmet die frische Herbstluft ein und hört die vorbeifahrenden Autos, wenn er entlang der Max-von-Müller-Straße spazieren geht. Das war für den 25-jährigen blinden Syrer seit Mitte August nicht mehr möglich.

Er hat sich ins Kirchenasyl geflüchtet, weil er nach Spanien abgeschoben werden sollte. Nun wurde die Abschiebung vorerst ausgesetzt - doch das bedeutet noch nicht, dass er auch in Deutschland bleiben darf. Immerhin kommt er seinem Berufsziel näher: Er darf studieren.

Noch weitere zehn Tage hätte Mheddin Saho im Kirchenasyl verbringen müssen, dann wäre die Frist, innerhalb der er nach Spanien abgeschoben werden musste, abgelaufen. Gemäß der Dublin-Verordnung muss er seinen Asylantrag in Spanien stellen, da er dort zum ersten Mal europäischen Boden betreten hat. Ist die Frist verstrichen, kann er auch in Deutschland Asyl beantragen.

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