Roding: Entstehungsbrand in Küche Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Atemschutzgeräteträger brachten die verkohlten Küchenteile ins Freie und belüfteten das Gebäude. Foto: Laube

Sechs Feuerwehren sind am Samstagmittag zu einem Brand in die Buchbergerstraße in Roding gerufen worden. Die Alarmmeldung - Stichwort B3 - ließ nichts gutes erahnen. Demnach war unklar, ob sich noch Personen in dem Gebäude befinden. In Brand geraten war wohl ein Kühlschrank, genaueres müssen die Ermittlungen der Polizei ergeben.

Um 12.37 Uhr heulten die Sirenen. Dichter Rauch stieg aus den Fenstern des Wohnhauses im Nordwesten der Stadt auf. Wie Rettungsdienstchef Tobias Muhr vor Ort sagte, befanden sich die drei Kinder beim Eintreffen der Feuerwehren und Rettungskräfte bereits im Freien. Ihre Eltern waren nicht zu Hause. Mit vier Rettungswagen, einem Krankenwagen und einem Notarzt rückte das BRK an. Die Kinder im Alter zwischen acht und 15 Jahren wurden vorsorglich vor Ort untersucht, müssen jedoch nicht stationär behandelt werden. Ferner wurde das angebaute Nebengebäude evakuiert. "Unsere Leute kümmerten sich um die Personen", berichtet Muhr weiter.

Insgesamt waren sechs Atemschutztrupps der Wehren Roding, Mitterdorf und Altenkreith eingesetzt. Sie suchten das Gebäude nach dem Brandherd ab und wurden in der Küche fündig. Wie Einsatzleiter Alexander Tag von der Feuerwehr Roding berichtet, gab es kein offenes Feuer, sondern einen Entstehungsbrand. Mit einem C-Rohr konnte dieser abgelöscht werden. Der Rauch waberte jedoch durchs ganzen Haus, weshalb Hochdrucklüfter eingesetzt wurden. Die Atemschutzgeräteträger brachten die angekohlten Teile teils schubkarrenweise ins Freie und kontrollierten die Räume mit der Wärmebildkamera. Vorsorglich waren auch im Nachbargebäude Feuerwehrler eingesetzt, doch ein Überschlag erfolgte nicht, sagt Kreisbrandinspektor Florian Hierl. Besondere Herausforderung war in diesem Bereich der Stadt die beengte Zufahrt. Entsprechend vorausschauend mussten sich die eintreffenden Wehren positionieren. Wasser kam aus den Hydranten in der Ostdeutschen Straße und der Buchbergerstraße. Ferner bauten die Feuerwehrler aus Ziehring und Regenpeilstein eine Leitung aus dem Regen auf.

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