Regensburg Zugunfall: Betonmast auf Gleise gelegt

, aktualisiert am 09.12.2018 - 15:00 Uhr
Die Gleise in Regensburg mussten am Sonntagmorgen vorübergehend gesperrt werden (Symbolbild). Foto: Federico Gambarini/Archiv, dpa

Ein Alex-Zug ist am Sonntagmorgen in Regensburg über einen Betonmasten gefahren, der im Stadtosten auf den Gleisen lag. Die Bundespolizei geht davon aus, dass Unbekannte den Masten auf den Zuggleisen abgelegt hatten. Zur Bergung mussten die Gleise bis 12.15 Uhr gesperrt werden.

Es ist nicht das erste Mal, dass Unbekannte auf die Gleise an der Wienerstraße Gegenstände legen. "Das ist in der Vergangenheit schon einige Male vorgekommen. Mal war es ein Einkaufswagen, mal Schilder", bestätigt ein Sprecher der Bundespolizei Waldmünchen. Am Sonntag war es kein Einkaufswagen, sondern ein ganzer Signalmast, der die Schienen blockierte.

Wie die Polizei bestätigte, meldete die Triebführerin eines Alex-Zuges gegen 7 Uhr, dass sie bei den Gleisen an der Wienerstraße einen Betonmasten überfahren habe. Der Zug war am Morgen von Schwandorf nach Regensburg unterwegs. Verletzt wurde bei dem Unfall jedoch niemand, die Zuggäste kamen mit dem Schrecken davon. Der Fangschutz der Lokomotive wurde durch den Aufprall so stark beschädigt, dass er außer Dienst genommen wurde. Der Betonmasten selbst zerbrach in mehrere Teile. Wie hoch der Sachschaden ist, ist derzeit jedoch unklar. 

Zur Bergung des Masten mussten die Gleise in Regensburg den Vormittag über bis 12.15 Uhr gesperrt werden. 

Die Polizei bittet um Hinweise zu den Tätern.

 
 

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