Regensburg Afghane (18) schlägt Polizisten mit Stein: Beamter schwer verletzt

In Regensburg hat am Sonntag ein 18-jähriger Afghane einen Polizisten schwer verletzt. Foto: Mathias Adam - Symbolbild

In Regensburg hat am Sonntagvormittag ein junger Afghane einen Polizisten mit einem Stein angegriffen. Der Beamte musste schwer verletzt ins Krankenhaus.

Laut Polizeibericht hatte der 18-jährige Afghane zum wiederholten Male versucht, trotz Hausverbot in ein Jugendwohnheim in der Hans-Sachs-Straße zu gelangen. Die Betreuer hatten ihn jedoch rechtzeitig erkannt und deswegen die Türen verschlossen. Als der junge Mann merkte, dass er nicht hinein konnte, begann er zu randalieren und warf mit einem Stein die Scheibe der Eingangstür ein. Die Betreuer verständigten daraufhin die Polizei.

Als eine Streife eintraf, trat der 18-Jährige sofort die Flucht an. Er konnte aber nach einer kurzen Verfolgungsjagd eingeholt werden. Bei der folgenden Konfrontation bewaffnete sich der Afghane plötzlich mit einem herumliegenden, über ein Kilogramm schweren Stein und ging mit diesem auf die Beamten los. Ein 28-jähriger Polizist wurde dabei am Kopf getroffen und schwer verletzt. Ein 25-jähriger Beamter erlitt leichte Verletzungen. Nur unter massiver Gegenwehr und durch Einsatz von Pfefferspray konnte der 18-Jährige schließlich überwältigt und festgenommen werden. Der schwer verletzte Polizist musste im Anschluss stationär im Krankenhaus behandelt werden. Das blieb seinem jüngeren Kollegen zwar erspart, doch auch der 25-Jährige konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

Der Afghane wurde am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Auch hier wehrte er sich nach Leibeskräften - vier Polizisten waren nötig, um ihn unter Kontrolle zu bringen. Alle vier Beamten erlitten bei dem Einsatz leichte Verletzungen. Der Richter erließ im Anschluss wie erwartet Haftbefehl. Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der versuchten Tötung ermittelt.

 

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