Regensburg 1.500 Raser auf A3 erwischt - viele verlieren Führerschein

Enforcement-Trailer im Einsatz an der Autobahn A3. Foto: Polizei

Auf der A3 bei Regensburg hat die Polizei im Januar ungefähr 1.500 Temposünder geschnappt. Zwei Raser waren besonders schnell unterwegs.

Die Polizei stellte die Blitzer zwischen 7. und 20. Januar auf der A3 im Baustellenbereich bei Regensburg auf. Mit dieser Aktion wollte die Polizei dafür sorgen, dass nicht zu schnell gefahren wird. Trotz Ankündigung von Seiten der Polizei schafften es viele Autofahrer, sich nicht an die erlaubte Geschwindigkeit zu halten. Die Polizei erwischte ungefähr 1.500 Raser. Zwei Autofahrer waren besonders schnell unterwegs. Der Schnellste fuhr fast doppelt so schnell. Bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern bretterte er mit 158 Stundenkilometern über die A3. Der Zweitschnellste war 74 Stundenkilometer zu schnell unterwegs. Erlaubt war Tempo 120, er war mit 194 Stundenkilometer unterwegs. Beide müssen ihren Führerschein für drei Monate abgeben und eine 600 Euro hohe Strafe zahlen. Zudem erhalten sie zwei Punkte im Verkehrszentralregister. Den Führerschein abgeben müssen auch weitere 81 Autofahrer. 

Für die Überwachung setzte die Polizei mobile Messgeräte mit dem Namen "Enforcement Trailer" ein, die immer wieder an einer anderen Stelle standen. 

Fazit der Aktion

Laut Polizei liegt die Beanstandungsquote unter dem üblichen Durchschnitt. Das liegt daran, dass die Polizei ihre Aktion angekündigt hat und es sich auf der überwachten Strecke oft staute. Von Ende Juni bis Anfang Juli gab es schon einmal eine ähnliche Aktion auf der A3. Damals erwischte die Polizei zwischen 150 und 400 Raser. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel "Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen im Baustellenbereich".

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