Die "Drachenburg" an der Luitpoldstraße 32 in Landshut steht nach der Nutzungsuntersagung durch die Stadt leer. Etwa die Hälfte der rund 200 Bewohner - hauptsächlich Menschen aus Osteuropa - mussten nach dem Auszug in einer Notunterkunft der Stadt untergebracht werden. Rund 70 von ihnen leben dort nach Angaben des Sozialreferats aktuell, 30 sollen sich im Heimaturlaub befinden. Die Suche nach einer gesicherten Bleibe für die ehemaligen Mieter der "Drachenburg" gestaltet sich schwierig.

Ele Schöfthaler, Quartiersmanagerin der sozialen Stadt Nikola, packt ebenfalls mit an und steht dabei in engem Kontakt mit dem Sozialamt der Stadt Landshut. Schöfthaler hatte über ihren Verein ZAK in der Vergangenheit immer wieder versucht, Bewohner der "Drachenburg" in einem gesicherteren Umfeld unterzubringen.

Frau Schöfthaler, Sie standen bereits in der Vergangenheit in Kontakt mit ehemaligen Bewohnern des Hauses Luitpoldstraße 32. Wie war es für Sie, als Sie von der Nutzungsuntersagung erfahren haben?