Prozess in Regensburg Zwei Männer aus Straubing wegen versuchtem Totschlag angeklagt

"Amtsgericht und Landgericht" steht an dem Justizgebäude in Regensburg. Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild

Vor dem Landgericht Regensburg müssen sich zwei Männer wegen versuchten Totschlags verantworten. Sie sollen im Juli 2019 einen damals 31-jährigen Mann in Straubing niedergeschlagen und mit den Füßen gegen seinen Kopf getreten haben.

Es geschah in der Nacht des 13. Julis. Um kurz vor fünf Uhr morgens trafen die beiden Angeklagten am Stadtgraben auf den 31-Jährigen. Weil sich dieser vermutlich über den Gesang von einem der beiden Männer beschwert haben soll, gingen diese auf ihn los. Dabei ist laut Staatsanwaltschaft Regensburg unklar, wer ihn zuerst mit der Faust niedergestreckt haben soll. Als der Mann auf der Straße lag, sollen die beiden damals 19 und 23 Jahre alten Männer mit den Füßen immer wieder auf seinen Kopf und Oberkörper eingetreten haben. Als sie bemerkten, dass eine Zeugin sie bei der mutmaßlichen Tat beobachtete, sollen die beiden geflüchtet sein. 

Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Angeklagten vor, in Kauf genommen zu haben, dass der 31-Jährige an den Verletzungen, die sie ihm zugefügt haben sollen, sterben könnte. Daher fordert die Staatsanwaltschaft eine Strafe für versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Der Prozess soll am Freitag beginnen.

Der Prozess wird fortgesetzt, für die Angeklagten gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

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