Protestaktion in München Klimaaktivisten ketten sich in BR-Gebäude an

Klimaaktivisten von "Extinction Rebellion" haben am Donnerstag vor mehreren deutschen Medienhäusern protestiert. Auch beim Bayerischen Rundfunk in München gab es eine Aktion - hier ketteten beziehungsweise klebten sich die Klimaschützer im Eingangsbereich fest. Foto: Sven Hoppe/dpa

Im Empfangsbereich des Bayerischen Rundfunks in München haben sich am Donnerstag mehrere Klimaaktivisten der Bewegung "Extinction Rebellion" angekettet. Zwei Männer klebten außerdem ihre Hände mit Sekundenkleber fest. Auch in anderen Bundesländern gab es ähnliche Aktionen. 

Klimaaktivisten haben Medienhäuser in mehreren Bundesländern zu umfassenderer und besserer Berichterstattung über die Klimakrise aufgefordert. Drei Anhänger der Bewegung Extinction Rebellion ketteten sich bei ihrem Protest am Donnerstag im Empfangsbereich des Bayerischen Rundfunks (BR) in München an einen Tisch. Zwei Männer klebten zudem jeweils eine ihrer Hände mit Sekundenkleber am Empfangstresen fest.

Die Gruppe verlas eine Botschaft per Video und streamte ihren Protest ins Netz. In München waren zudem bestimmte Zeitungsverkaufskästen mit Plakaten der Aktivisten zur Klimakrise überklebt.

Auch in anderen Städten gab es Aktionen. In Leipzig wurde vor dem Gelände des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) ein verhülltes "Denkmal" aufgestellt. Vor dem Südwestrundfunk (SWR) in Stuttgart kamen ebenfalls Anhänger der Bewegung zusammen.

Der MDR machte nach eigenen Angaben den Aktivisten ein Gesprächsangebot. Der SWR lud nach eigenen Angaben die Klimaaktivisten ein, die Klimaberichterstattung im Sender mit Programmmachenden kennenzulernen.

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