Protest in Straubing Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor Weber-Büro

Jugendliche haben in Straubing vor dem Büro von MdEP Manfred Weber demonstriert. Foto: Franziska Florian

"Warum lachen die alle? Das ist doch gar nicht zum Lachen", sagt ein Greenpeace-Aktivist empört zu nebenstehenden Protestierenden. Aus den Boxen strömt laute Musik. Teilnehmer der Protestaktion singen lauthals bei Liedern über Klimaschutz mit.

Die Aktivisten haben sich am Freitagmittag vor dem Wahlkreisbüro von MdEP Manfred Weber versammelt, weil Atomkraft und Erdgas als nachhaltig gelabelt werden sollen. Das EU-Parlament wird darüber voraussichtlich kommende Woche abstimmen. Dabei hängt die Entscheidung maßgeblich an der Fraktion der Europäischen Volkspartei, der auch CDU/CSU angehören. Deshalb machten Klimaschützer vor der Abstimmung Druck auf Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber. Mit der Protestaktion vor seinem Wahlkreisbüro forderten Aktivisten von Fridays for Future, Greenpeace und Campact den EU-Politiker auf, gegen den Kommissionsvorschlag zu stimmen und seine Kollegen im EU-Parlament von einem "Nein" zu Atom und Gas zu überzeugen. Mit großen Bannern, nachgebauten Erdgasleitungen und Atommüll-Tonnen bezogen fast 30 Aktivisten Stellung und machten klar: "Atom und Gas sind nicht nachhaltig."

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