"Bayerischer Schweinebraten 8,50 Euro": Die "internationale Speisekarte" im Aushang des Plattlinger Bischofshofs ist verblasst, gerade noch so lässt sich lesen, was die letzten Pächter des Traditionsgasthofes im Angebot hatten.

Bei der Garagenzufahrt zeugen Hunderte von Zigarettenkippen davon, dass sich dort wohl eine Raucherecke befunden haben muss. An der Fassade des Bischofshofs, der vor 100 Jahren als Katholisches Vereinshaus in voller Blüte stand, hängen Antennenkabel, frei baumelnd in der Luft. Sie führten einst in die Zimmer der Gaststättenbeschäftigten. Auf der anderen Seite bröckelt der Putz vom Turm über dem Saaleingang. Die Fahrradständer vor dem Bischofshof stehen hinter einem Bauzaunelement. Alles in allem: Der Bischofshof wirkt verlassen - und ist es auch. Die beiden Eigentümer, Kolpingsfamilie und KAB Plattling, haben beschlossen, dass man den Saal nun auch nicht mehr vermietet.

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