Bei Familie Nitsche ist die Spülmaschine links neben dem Waschbecken. Also die eine. Die zweite ist rechts daneben. Zwei Spülmaschinen? War keine Idee von Bettina Nitsche oder den Kindern Eva und Lukas, sondern von Papa Dietmar "Didi" Nitsche. Weil dem 32-Jährigen aus Freidling bei Buch öfter mal einfach eine Idee durch den Kopf schießt und er sie dann anpackt. Auch wenn das anderen manchmal ein bisserl ungewöhnlich vorkommt.

Deshalb sind Bettina und er nebenbei Landwirte. Deshalb karrt Nitsche mit seinem Spezl Christian Angstl Rindfleisch zur Allianz nach München. Und deshalb hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den beiden im Juli den Tierwohlpreis überreicht. Feierlich, mit Kamerateam und Fotografen, für die Vermarktung des Bayerischen Strohbullen (eingetragene Marke, versteht sich).