Eine Gesellschaft, heißt es immer wieder, müsse sich daran messen lassen, wie sie mit den Alten, Schwachen und Hilfsbedürftigen umgehe. Sie muss sich jedoch auch daran messen lassen, wie sie mit jenen umgeht, die sich in Altenheimen und bei Pflegediensten um ihre Mitmenschen kümmern. Die bittere Wahrheit ist: Es herrschen vielfach widrige Arbeitsbedingungen bei einer Bezahlung, die weit weg ist von dem, was die Pflegekräfte wirklich "verdient" hätten.

Dabei könnte theoretisch viel mehr Personal eingestellt werden. Zehntausende haben den Beruf an den Nagel gehängt, weil sie sich nicht länger ausnutzen lassen wollten oder weil sie einfach nicht mehr konnten. Um sie dazu zu bewegen, zurückzukommen, muss sich vor allem die Bezahlung deutlich verbessern. Wie aber soll das gehen, wenn die Zahl der Pflegebedürftigen immer weiter ansteigt, während es weniger Beitragszahler gibt? 

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