Auf gepackten Koffern sitzt Dr. Peter Chettaniyil noch nicht, aber die Zeiger der Uhr rücken unerbittlich voran. In gut zwei Monaten verlässt der "Pfarrer von Grafenwiesen" - so wurde der sympathische Geistliche gerne bei offiziellen Anlässen von Pfarrer Karl-Heinz Seidl, dem zuvor verantwortlichen Seelsorger, bezeichnet - seine Wirkungsstätte. Am 1. September 2012 hatte der aus dem südwestindischen Bundesstaat Kerala stammende Priester die Stelle als Pfarrvikar angetreten und im Pfarrhof Grafenwiesen Wohnung bezogen. Nun wechselt er mit Wirkung zum 1. September als Pfarrvikar in die niederbayerische Pfarreiengemeinschaft Pilsting-Großköllnbach.

An sich wäre der zwischen den Bistümern Ujjain/Indien und Regensburg in Bezug auf Dr. Chettaniyil geschlossene Vertrag zum 31. August dieses Jahres ausgelaufen. Der Wunsch des Pfarrvikars war es eigentlich, von Grafenwiesen direkt in die Mission zurückzukehren. Dort, in der zentralindischen Missionsdiözese Ujjain, hatte er vor seiner Zeit in Deutschland äußerst segensreich gewirkt und unter anderem ein Waisenhaus mit Schule mitgegründet, das er auch in den Folgejahren stets unterstützt hat. Aber, so formuliert es der 54-jährige Seelsorger: "Gott hatte andere Pläne." Im Januar fragte Regensburgs Generalvikar beim indischen Heimatbischof des Pfarrvikars, Bischof Dr. Sebastian Vadakel, nach, wie dieser zu einer Vertragsverlängerung um drei Jahre stehe.

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