Osterhofen Todesfahrer von Künzing muss hinter Gitter

Der Unfallverursacher hatte 2,36 Promille im Blut und keinen Führerschein. Foto: Josef Regensperger

Für zwei Jahre und vier Monate muss ein aus dem polnischen Tuchow stammender Mann ins Gefängnis, weil er am 24. August vorigen Jahres einen schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge auf der B8 nahe Künzing verursacht hatte.

Der Mann war mit seinem Kleintransporter unterwegs und hatte dabei 2,36 Promille Alkohol im Blut. Der 78-jährige Golf-Fahrer, dem bei dem Frontalzusammenstoß neben 20 anderen Verletzungen auch die Halswirbelsäule zerrissen wurde, verstarb noch an der Unfallstelle. Der Angeklagte wurde hingegen nur leicht verletzt und bestritt zunächst herbei eilenden Helfern und später auch der Polizei gegenüber, der Fahrer gewesen zu sein, der weggelaufen sei.

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Im Nachhinein legte der Pole aus eigenem Antrieb heraus jedoch ein volles Geständnis ab. In der Verhandlung ließ der 32-Jährige, kurz zuvor geschiedene Angeklagte mit zwei kleinen Kindern über seinen Passauer Anwalt und eine Dolmetscherin erklären, dass er auch die Anklageschrift des Staatsanwalts, der namentlich nicht genannt sein wollte, anerkenne. Darin kam nicht nur der Unfall vor, sondern auch eine Alkoholfahrt vom 12. März 2017 wobei der Pole in der Kerschwinger Straße in Vilshofen einem Ford Escort den Spiegel abgefahren hatte, wonach ihm der Führerschein entzogen wurde, der seitdem bei der Passauer Staatsanwaltschaft zur Verwahrung liegt. Weiter kamen auch die Beschaffung eines gefälschten Führerscheins in Polen zur Anklage sowie das Fahren ohne Fahrerlaubnis und ohne Haftpflichtversicherung. Bezüglich des falschen Führerscheins sagte der Verteidiger, dass der nur beschafft worden sei, um weiter arbeiten zu können.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. März 2018.

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