Mit ein bissl Fantasie konnte man beim offiziellen Einweihungsfestchen des Waldkindergartens durchaus Märchenhaftes entdecken. Zwerge waren da - sogar viel mehr als sieben - und im "purpurroten Mäntelein" stand allerdings kein Männlein im Walde, sondern die örtliche Bürgermeisterin Liane Sedlmeier.

Viele hilfreiche Geister, die zur "Wunscherfüllung" nach einem "natürlichen" Kindergarten beigetragen hatten, umringten die einladenden Stehtischchen auf Rindenmulchboden in coronagerechtem Abstand, und an den umgebenden Baumstämmen blinzelten und schmunzelten selbstgebastelte Wichtelgesichter, die in Zukunft das fröhliche Treiben begleiten und "bewachen" werden. Wer in und mit der Natur aufwächst, entwickelt erwiesenermaßen ein intensiveres Verhältnis zu ihren Geschöpfen, begründete Liane Sedlmeier in Ihrer Begrüßungs- und Dankesrede zu Beginn unter anderem die Entscheidung, auch den Vorschulkindern in und um Osterhofen Möglichkeit und Vergnügen zu bieten, inmitten von Naturabläufen zu leben und zu lernen.