Buben in Lederhosen und Madl im Dirndl stehen auf den Holzbänken und schunkeln. Gerade haben sie noch ein halbes Hendl vom Festwirt verspeist, nun sind sie in Feierlaune. Von der Bühne im Festzelt schallt "Fürstenfeld", die Bierzeltbesucher singen lautstark mit. Dabei stoßen sie immer wieder mit einer Maß ihres Lieblings-Festbieres an. Szenen wie diese wird es erst einmal nicht geben, denn aufgrund der Corona-Krise sind alle Großveranstaltungen bis August abgesagt. Auch die Landkreis-Brauereien müssen sich an diese veränderte Situation nun erst einmal gewöhnen.

"Der Verkauf von ganzen Fassln ist bei uns derzeit auf Null, weil die Feste ausfallen und Gastronomiebetriebe zu haben", fasst Josef Erl, Braumeister und Juniorchef von Erl Bräu in Geiselhöring die Situation zusammen. Er rechne mit keinen größeren Festen bis in den Herbst, deshalb sei bei Erl noch kein Festbier gebraut worden. Darüber und über die Absagen zeigt er sich enttäuscht: "Festl sind bei mir berufsbedingte Liebe." Der Braumeister habe Volksfeste auch privat immer gerne besucht.

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