Der Fall hatte im Sommer international Schlagzeilen gemacht: Laut Bundesanwaltschaft soll der Landshuter Klaus L. (75) Spionage für China betrieben haben. Zusätzliche Brisanz erhielt der Fall dadurch, dass Asienexperte L. dem Bundesnachrichtendienst (BND) ein halbes Jahrhundert lang Informationen geliefert hat. Am Oberlandesgericht München wurde L. am Montag zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt.