Das erste Cave Gladium im Jahr 2003 war eigentlich nur eine „kleine Grillfeier“, auf der das Drachenstich-Festbier der Further Brauerei Dimpfl-Bräu ausgeschenkt wurde. Danach war man sich einig: Was die Mittelalterfeste andernorts können, das können wir in Furth im Wald auch. Der Verein „Cave Gladium e. V.“, dem Daniel Reitmeier bis heute vorsteht, entwickelte das Mittelalterlager in Furth im Wald Zug um Zug bis zu seiner heutigen (gigantischen) Größe. Bereits ein Jahr später bekam das Cave Gladium sein eigenes Bier, ein dunkles Festbier namens „Cave Gladium“. Und nun hat dieses Bier sogar sein eigenes Steinkrügerl.

Denn beim Cave Gladium legten und legen die Initiatoren immer großen Wert auf Authentizität. Sie haben deshalb heuer in limitierter Auflage graue Steingut-Tonkrüge angeschafft, auf deren Frontseite in tiefblauer Farbe der Cave-Drache mit seinem Zackenschweif eingelassen ist, der von dem Spruch „Cave Gladium – si vis pacem para bellum“ (Hüte dich vor dem Schwert – Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg) umrahmt wird.

Auf dem Cave-Gladium-Gelände kann man sich sein Bier (oder Radler) heuer statt im Mannheim-Seidel im eigenen Steingutkrug kredenzen lassen, wenn man ihn dort für zehn Euro käuflich erwirbt. Wer den Cave-Gladium-Krug bereits jetzt als Andenken oder Geschenk kaufen möchte, erhält das Halbliter-Seidel im Café-Restaurant „ViP“ auf dem Stadtplatz.
Am Dienstagnachmittag stellten Kanzleischreiber (erster Vorstand) Daniel Reitmeier und Kaufmann (Schatzmeister) Jürgen Friedl im Dimpfl-Bräu-Keller des Cave-Festwirts Matthias Strauß die neuen Steingutkrüge vor. Am offenen Gärbecken stieß man damit gemeinsam auf das diesjährige Festbier an. Das Cave Gladium 2018 beginnt am Freitag, 17. August, um 12.55 Uhr mit Fanfarenklängen der Businenbläser und der anschließenden Eröffnung durch den Marktvogt und endet am Sonntag, 19. August, gegen 17.30 Uhr.