Nordrhein-Westfalen Geisterspiele oder Zuschauer? FCA-Coach will Zwischenlösung

Markus Weinzierl kommt ins Stadion. Foto: Swen Pförtner/dpa/dpa

Augsburg (dpa/lby) - Trainer Markus Weinzierl vom FC Augsburg hat sich in der vierten Corona-Welle gegen erneute Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga ausgesprochen. "Ich denke, dass es zwischen den 50 000 in Köln und gar keinen Zuschauern irgendeine Zwischenlösung geben sollte", sagte der Coach am Donnerstag.

Gerade im Heimspiel gegen den VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr) seien Fans für den FCA wichtig. "Das ist ein direkter Konkurrent. Zuschauer würden uns helfen", argumentierte Weinzierl. Bilder von vollen Rängen beim Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach hatten zuletzt bundesweit für Erstaunen gesorgt.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte Anfang dieser Woche vorgeschlagen, die kommenden Bundesliga-Spieltage ohne Zuschauer im Stadion auszutragen. Selbst wenn die Ministerpräsidentenkonferenz zu einer anderen Entscheidung käme, würde der CSU-Politiker "in Bayern da an der Stelle auch einen Alleingang machen".

FCA-Geschäftsführer Michael Ströll hatte den Vorstoß Söders kritisiert. "Geisterspiele finde ich nicht verhältnismäßig, weil wir den Infektionsschutz unter den bisherigen Voraussetzungen und den bestehenden Hygienekonzepten, die weltweit als vorbildlich eingestuft werden, gut umsetzen können", sagte Ströll.

© dpa-infocom, dpa:211202-99-229707/2

 
 
 

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