Pfarrer Jörg Gemkow bekam im Frühjahr dieses Jahres die Verlängerung seiner Pfarrstelle in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Neufahrn bewilligt. Anfang der Woche trat er mit Vertrauensmann Markus Schumann an die Öffentlichkeit und gab eine drastische Maßnahme bekannt. Die Ergoldsbacher Versöhnungskirche soll verkauft werden. Wir haben nachgefragt, warum solch ein Einschnitt notwendig ist und wie es um die Zukunft der evangelischen Kirche in Neufahrn bestellt ist.

Herr Pfarrer Gemkow, zieht die evangelische Kirchengemeinde Neufahrn mit dem Verkauf der Versöhnungskirche die Notbremse, weil es immer mehr Kirchenaustritte gibt?

Jörg Gemkow: Das ist nicht der Fall. Wir wollen eine zukunftsfähige Kirche. Die Mitgliederzahlen sind in unserer Kirchengemeinde relativ konstant, aber das bedeutet nicht, dass die Menschen am Gottesdienst oder dem Gemeindeleben teilnehmen. Beide Kirchen vor diesem Hintergrund zu halten, ist nicht nachhaltig. Daher musste sich der Kirchenvorstand seit über einem Jahr mit der Frage auseinandersetzten, auf welchen Kirchenstandort wir uns konzentrieren.

In Ergoldsbach gibt es mehr evangelische Kirchenmitglieder als in Neufahrn. Haben sie die Ergoldsbacher mit der Entscheidung geschockt?

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