Nandlstädter Kultursommer Regen hat gegen den Keller Steff keine Chance

Keller Steff und Band spielten beim Kultursommer. Foto: Victoria Hausler

Mit seinem neuen Akustik-Projekt "Gspuid wird wo's zamgeht" hat es Keller Steff - zusammen mit Bernd Siegerist am Bass, Max Seelos hinter dem Schlagzeug und Franz Gries an der Gitarre - am Sonntagabend auf der Festwiese in Nandlstadt geschafft, trotz strömenden Regens 150 Besucher anzulocken. Dafür haben sich sogar 25 Gäste an der Abendkasse Karten geholt und sich mit Schirm oder Regencape im Gepäck aufs Gelände gewagt.

Hackschnitzel gestreut und Zelte aufgebaut wurde dafür noch am Nachmittag von den Helfern und dem Festausschuss, gemeinsam mit Kulturreferent Rainer Klier und Bürgermeister Gerhard Betz, um "den Abend so angenehm wie möglich zu gestalten". Und das schaffte Keller Steff mit seinen Kollegen an den Instrumenten wahrhaftig. Schwungvoll startete er ins Konzert und motivierte die hartgesottenen Gäste gleich von Beginn an zum Mitmachen und -klatschen bei dem Stück "Jetz ist er do". Danach sortierte er gleich sein "ungeplantes Chaos" und schickte nochmal jemanden los, um die richtige Mundharmonika aus dem Auto zu holen.

Extra-Applaus gab es vom Publikum für den freiwilligen Helfer. "Wenn zurzeit schon mal was ist, gehen wir auch hin", erzählte eine Besucherin. Damit auch alle ihre Eintrittskarten einlösen konnten, richtete die Gemeinde kurzerhand ein Corona-Testzentrum vor Ort ein, um sich an die seit Montag neuen Bestimmungen bezüglich der 3-G-Regelung im Umgang mit dem Corona-Virus zu halten. "Dies wurde auch sehr genutzt", erzählt Gerhard Betz. Am Freitag ließen sich demnach beim Kabarett von "Da Bobbe" alleine 26 Personen testen. "Insgesamt sind wir zufrieden", meinte auch der Kulturreferent und freute sich über alle, die gekommen sind.

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