Nachwuchsprobleme im Fußball Das Märchen vom demografischen Wandel

Die JFG Kinsachkickers ist stolz darauf, dass alle Mannschaften von der D-Jugend bis zur A-Jugend in der Bezirksoberliga spielen. Sie legt seit 13 Jahren Wert auf Talentförderung auf hohem Niveau. Foto: Stefan Ritzinger

Der Tod der kleinen Vereine auf dem Land kommt schleichend. Gab es in Niederbayern im Jahre 1990 noch 388 A-Jugend-Mannschaften, waren es zehn Jahre später nur noch 300. Mittlerweile sind es weit unter 200!

Das liegt allerdings nur bedingt am demografischen Wandel. Im Gespräch mit dem Soziologen Tim Frohwein, der an der Hochschule Fresenius München lehrt und Leiter des zukunftsweisenden Projektes "Mikrokosmos Amateurfußball" ist, wurde das Thema Nachwuchsförderung auch aus wissenschaftlicher Sicht erörtert. Auf den fehlenden Nachwuchs angesprochen, hört man immer wieder das Argument, dass der demografische Wandel die Hauptschuld trägt. Die Untersuchungen von Tim Frohwein sprechen eine andere Sprache: "Den demografischen Wandel trifft hier erstaunlicherweise keine Schuld. Wir haben Daten des Bayerischen Fußball-Verbandes für die Jahre 2015 bis 2019 analysiert." In nahezu allen bayerischen Fußballkreisen habe in diesem Zeitraum in fast allen Altersklassen die Zahl der männlichen Jugendfußballer kontinuierlich abgenommen, bei gleichbleibenden bzw. im Vergleich deutlich weniger stark sinkenden Bevölkerungszahlen in den jeweiligen Alterskategorien.

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