Bilder, Videos, Audios Die Donaufähre "Posching" ist endlich in Mariaposching

, aktualisiert am 17.02.2019 - 09:18 Uhr
Die Donaufähre kommt in Mariaposching an. Foto: Prechtl

Endlich ist am Samstag die Donaufähre "Posching" in Mariaposching angekommen. Hunderte Landkreisbewohner hatten sie schon erwartet. Gut zwei Wochen war die Fähre auf dem Wasser unterwegs.

Bereits Ende August 2018 hätte die neue Fähre die Donau zwischen Mariaposching und Stephansposching erreichen sollen. Doch daraus wurde lange nichts. Erst waren die Pegelstände an Rhein und Donau zu niedrig. Als sie stiegen, konnte die Fähre zu Wasser gelassen und überprüft werden. Dann tauchten Mängel auf, die erst behoben werden mussten. Am Donnerstag, 24. Januar 2018, konnte die Mannheimer Schiffsuntersuchungskommission das Fährzeugnis ausstellen. Eine Woche später ging die Überführung der diesel-elektrischen Motorwagenfähre los. Am Montag, 4. Februar, hätte sie ihren Zielort erreichen sollen. Der Termin verschob sich um fünf Tage auf Samstag. "Die Dauer einer Fahrt auf dem Wasser kann man schlecht einschätzen. Es kommt immer darauf an, wie viel an den Schleusen los ist", sagt Pressesprecher Tobias Welck vom Landratsamt Straubing-Bogen. Die Fähre musste von der Werft in Remagen-Oberwinter (Rheinland-Pfalz) rund 800 Flusskilometer fahren und 54 Schleusen passieren.

Landrat Josef Laumers Eindrücke über die Fahrt:

Lesen Sie hier unsere Chronologie "Untergang bis Neubau der Donaufähre"

Nachdem die Fähre am Samstag um kurz vor 14.30 Uhr ankam, gab es die erste symbolische Überfahrt zwischen Mariaposching und Stephansposching. Wann der reguläre Fährbetrieb zwischen den zwei Landkreisen Straubing-Bogen und Deggendorf aufgenommen wird, steht noch nicht fest. Erst müssen die vier künftig eingesetzten Fährleute an der Fährstelle eine praktische Prüfung ablegen. Eine Einweisung haben sie bereits während der Überführung erhalten. 

Großes Fest in Planung

Bis spätestens Frühjahr soll der Betrieb laufen. Der Landkreis plant ein großes Fest mit offizieller Einweihung und Freifahrten für die Besucher. "Jetzt im Winter wollten wir angesichts der Kälte und der Witterung keine größeren Festivitäten abhalten", sagt Tiefbauamtsleiter Markus Fischer. 

Markus Fischer über das lange Warten:

Die neue diesel-elektrische Motorwagenfähre soll die im April 2016 gesunkene Gierseilfähre ersetzen. Auf der Fähre befanden sich ein Traktor und ein Sprinter, als sie plötzlich unterging. Die Bergung erfolgte mit Spezialschiffen. Die Bilder von der schwierigen Bergung finden Sie in unserem Artikel "Die Fähre schwimmt wieder! Marathonbergung abgeschlossen". 

Bilder und Videos von der Überführung zwischen Regensburg und Mariaposching sehen Sie ab Sonntag, 17. Februar, als Abonnent kostenlos auf idowa.plus. Die Reportage zur Jungfernfahrt der "Posching" können Sie ab sofort auf idowa.plus oder in der Tageszeitung vom 18. Februar 2019 lesen. 

 

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