Die Stadt Landshut ist weiterhin bemüht, den (Image)-Schaden, der durch die Immunisierung mit zu lang gelagertem Impfstoff entstanden ist, zu begrenzen. Zwischen Mitte Mai und Anfang Juli wurden mehr als 1.700 Personen im städtischen Impfzentrum mit Impfstoff des Herstellers Moderna gegen das Coronavirus immunisiert, der zuvor gut zwei Wochen länger als die in Europa zulässigen 30 Tage bei Kühlschranktemperatur gelagert worden war. Derzeit werden die Betroffenen persönlich per Brief über den Vorfall und das weitere Vorgehen informiert.

Unterdessen konnte die Stadt vorsichtig Entwarnung geben: Man könne, so Oberbürgermeister Alexander Putz, mitteilen, dass von dem Impfstoff keine Gefahren für die Gesundheit ausgingen und es keinen Hinweis auf eine verminderte Wirksamkeit gebe. Am rechtlichen Status jedes Einzelnen werde sich daher nichts ändern: "Wer bisher als vollständig geimpft gegolten hat, für den trifft dies auch weiterhin zu."

#Dies sei nicht nur die Einschätzung des Ärztlichen Leiters des Impfzentrums, Dr. Uwe Schubart, sondern auch die Linie des Bayerischen Gesundheitsministeriums in München. Entsprechende Fragen an das Ministerium seitens unserer Redaktion sowie die Bitte um eine Bestätigung blieben allerdings am Dienstag bis Redaktionsschluss unbeantwortet.