Nach Draisaitl-Aus Eishockey-Team würde WM-Verstärkung begrüßen

Leon Draisaitl im DEB-Trikot bei der Eishockey-WM? Die Hoffnung besteht, da Bundestrainer Toni Söderholm noch Spieler nachnominieren darf. Foto: Monika Skolimowska/dpa

Die deutschen Eishockey-Nationalspieler hoffen nach dem frühen Saison-Aus der Edmonton Oilers in der NHL noch auf Verstärkung durch Leon Draisaitl und Dominik Kahun bei der Weltmeisterschaft. "Wir würden uns natürlich freuen", sagte der frühere NHL-Verteidiger Korbinian Holzer am Morgen nach dem 3:1 gegen Kanada in Riga. "Es wären natürlich Spieler, die jeder Mannschaft gut zu Gesicht stehen würden. Da brauchen wir nicht drüber diskutieren, was die für eine Klasse mit reinbringen würden in der Offensive."

Die Oilers waren am Dienstagmorgen deutscher Zeit mit einem 3:4 in der dritten Verlängerung und der vierten Niederlage nacheinander gegen die Winnipeg Jets ausgeschieden. Dadurch stehen Draisaitl und Kahun theoretisch zur Verfügung. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hatte die Chancen auf eine verspätete Anreise von NHL-Profis nach Lettland aufgrund der Corona-Regeln zuvor als gering eingestuft, will nun aber kurzfristig den Kontakt suchen. Erst ab dem siebten Tag der Anreise sind Nachrücker spielberechtigt. Angesichts der wahrscheinlichen Viertelfinal-Teilnahme Deutschlands könnte sich eine Anreise von Draisaitl und Kahun dennoch lohnen.

Möglichkeit einer Nachnominierung besteht

Bundestrainer Toni Söderholm hat sich bislang auch die Option offen gehalten, noch Spieler nachzuholen, weil er erst 23 von möglichen 28 Spieler offiziell gemeldet hat. Aus Respekt vor den Spielern in Riga und denen in der NHL wolle er sich nicht zu der Frage äußern, hatte Söderholm am Pfingstmontag nach dem 3:1 gegen Kanada gesagt.

Mit dem ersten WM-Sieg gegen die Top-Nation seit 25 Jahren hatte Deutschland seinen dritten Sieg im dritten Vorrundenspiel in Lettland geholt und seinen erfolgreichen Auftakt in das Turnier fortgesetzt.

 
 
 

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