Nach Christkindlmarkt-Absage Straubing überlegt, Ansammlungen zu verhindern

Der Christkindlmarkt in Straubing ist - wie alle in Bayern - abgesagt. Die Stadt sorgt sich jetzt wegen privater Glühweinverkäufe. Foto: Ulli Scharrer

Auch die Stadt Straubing plant weitergehende Maßnahmen als Konsequenz aus der Christkindlmarkt-Absage. Die Maßnahmen werden wohl auf ein Verbot weiterer christkindlmarktähnlicher Angebote zielen, "um insbesondere größere Menschenansammlungen auf öffentlichen Flächen zu unterbinden", wie Rathaussprecher Johannes Burgmayer auf Anfrage erklärte.

"Es wäre der Bevölkerung wohl kaum zu vermitteln, wenn der Christkindlmarkt abgesagt und gleichzeitig beispielsweise ein Glühweinverkauf auf öffentlichen Plätzen möglich wäre", so Burgmayer. Der Rathaussprecher kündigte an, dass die Stadt "entsprechende Regelungen erlassen" werde, sofern der Freistaat nicht bereits "für bestimmte Bereiche" bayernweit einheitliche Vorgaben mache.

Damit folgt die Stadt dem Beispiel Landshuts. Der dortige Oberbürgermeister Alexander Putz hatte bereits am Wochenende klar gemacht, dass sämtliche Glühweinstände schließen müssten und betont: "Die Infektionsgefahren, die von solchen Angeboten für die Besucher und die Allgemeinheit ausgehen, sind mit Sicherheit nicht geringer als das Risiko, das wir mit einem strengstens reglementierten und gut kontrollierbaren Christkindlmarkt eingegangen wären."

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