Nach Brand im Tiergarten Straubing Kripo ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Der Brand ging mit starker Rauchentwicklung einher und war nur schwer zu löschen. Foto: Filipcic

Nach dem Brand des Afrika-Hauses im Straubinger Tiergarten am Freitag hat die Kriminalpolizei Ermittlungen gegen zwei Männer aufgenommen, die der fahrlässigen Brandstiftung verdächtig sind. Die Schadenshöhe liegt derweil wohl noch höher als Gedacht.

Zahlreiche Einsatzkräfte waren Freitagmittag zum Tiergarten beordert worden, weil es im dortigen Zebra-Gehege zu einem Brand gekommen war. Trotz erheblicher Rauchentwicklung wurden bei dem schwer löschbaren Brand weder Menschen noch Tiere verletzt. Die angrenzende Gartenstraße musste zwischenzeitlich gesperrt werden, die nahe B8 war nicht betroffen.

Der entstandene Schaden musste nach ersten Schätzungen nun auf mindestens 250.000 Euro nach oben korrigiert werden. Die Kriminalpolizei Straubing hat in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen übernommen.

Momentan scheint sich laut Polizei der Verdacht zu bestätigen, dass der Brand bei den derzeit laufenden Arbeiten am Dach des Gebäudes ausgebrochen ist. Deshalb wurden gegen einen 39- und einen 64-jährigen Mann Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet.

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