Nach "Bild"-Bericht Bündnis für Fernsehgeld-Verteilung? Das sagt der Jahn

Jahn-Geschäftsführer Christian Keller. Foto: imago

Jahn Regensburg soll einer von vier Vereinen sein, die die Verteilung der TV-Gelder verändern wollen. Was Geschäftsführer Christian Keller dazu sagt.

Der SSV Jahn Regensburg ist nicht allzu häufig Thema in den überregionalen Medien. Am Sonntag war aber ein Foto von Jahn-Geschäftsführer Christian Keller in der "Bild am Sonntag" abgedruckt. Neben ihm weitere Fußballfunktionäre: Jan Lehmann von Mainz 05, Thomas Hitzlsperger vom VfB Stuttgart sowie Markus Rejek von Arminia Bielefeld. "Neues Klub-Bündnis will Verteilung der TV-Einnahmen ändern", lautete die Überschrift des Berichts.

Nach Informationen des Blattes sollen die vier Vereine eine Umverteilung der Fernsehgelder im Profifußball anstreben. Die Haupt-Forderung demnach: die nationalen und internationelen TV-Einnahmen sollen in einen gemeinsamen Topf für die Klubs der 1. und 2. Bundesliga gehen. Damit sollten für die Zweitligisten rund 50 Millionen mehr herausspringen.

Jahn-Geschäftsführer Christian Keller konnte dies auf Nachfrage unserer Zeitung allerdings nicht bestätigen: "Ich war überrascht über den Bericht aus der Bild am Sonntag und kann dazu keinen Kommentar abgeben."

Debatte hat Fahrt aufgenommen

Die Debatte um die Verteilung der Medienerlöse hatte in der Corona-Krise wieder Fahrt aufgenommen. Das DFL-Präsidium will in diesem Jahr noch über den neuen Verteilerschlüssel entscheiden.

Vor allem die Einnahmen aus der Champions League lässt die Schere zwischen den Topclubs und den restlichen Bundesligisten weit auseinandergehen. So kassiert der FC Bayern München nach seinem Triumph in der Königsklasse eine Rekordsumme in Höhe von 115,69 Millionen Euro an Prämienzahlungen der UEFA, sofern die Europäische Fußball-Union wegen geringerer Erlöse aus der Vermarktung der Königsklasse keine Corona-Abschläge vornimmt. Dazu kommen noch ein knapp zweistelliger Millionenbetrag aus dem sogenannten Marktpool sowie die Zuschauereinnahmen aus drei Heimspielen in der Gruppenphase.

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