Musik-Tipp Landstreichermusik: Das ist die Band Provinz

Provinz, das sind Moritz am Bass (von links), Robin am Keyboard, Leon am Schlagzeug und Vincent an der Gitarre und am Mikrofon. Foto: Valentin Ammon

Drei Cousins und ein Kumpel – das ist die Band Provinz. Vor nicht einmal einem Jahr veröffentlichte sie die erste Single. Heute sind ihre Konzerte fast ausverkauft.

„Es liegt ja nicht an dir, nein, es liegt an mir. Wir können ja Freunde bleiben ...“ Bei Sätzen wie diesen kann es dem ein oder anderen unglücklich Verliebten vor Graus schonmal die Haare aufstellen. Nicht aber, wenn sie beim Song „Reicht dir das“ aus dem Mund von Vincent kommen. Dem Sänger der Folk-Pop-Band Provinz. Provinz: Das sind drei Cousins und ein Kumpel. Nämlich Vincent, Robin, Moritz und Leon. Und wenn Vincent anfängt zu singen, kauft man ihm jedes Wort ab.

Das erste Album von Provinz erscheint im April

Die leichte Musik der vier Jungs erinnert an Größen wie AnnenMayKantereit oder „Mumford and Sons“ – und ist doch wieder ganz anders. Provinz sind direkt, ehrlich und vor allem eins: echt. Das wird auch in den Musikvideos deutlich. Denn statt bunter Großstadtkulisse tanzt die Gruppe im Video zu „Was uns high macht“ in einer Autowerkstatt und fährt mit Rädern über enge, leere Straßen.

Warum sich die Band für eine eher unspektakuläre Landschaft entschieden hat, ist einfach. Denn wie der Bandname schon sagt, stammen die vier Musiker aus der Provinz. Genauer gesagt aus der Nähe von Ravensburg in Baden-Württemberg. Dieser ländliche Charme ist es, was die Band ausmacht. Es macht sie greifbar – vor allem für gleichgesinnte Landeier.

Und das kommt an. Vor nicht einmal einem Jahr veröffentlichte Provinz ihre erste Single „Neonlicht“. Kurz darauf folgten „Augen sind rot“, „Reicht dir das“ und „Wenn die Party vorbei ist“. Sogar Showmaster Klaas Heufer-Umlauf holte die Jungs schon auf seine „Late Night Berlin“-Bühne. Damals pries Klaas die Band noch als Geheimtipp an, versicherte dem Publikum aber, dass sie nach diesem Auftritt jeder kennen und lieben werde. Und er sollte recht behalten. Wenige Tage nach dem Auftritt bei Pro7 gaben die Jungs ihre erste Deutschland-Tour für 2020 bekannt und die war nach kurzer Zeit schon fast komplett ausverkauft.

Im April erscheint nun das erste Album der Band „Wir bauten uns Amerika“. Und auch hier soll es wieder um die ganz alltäglichen Dinge wie gescheiterte Beziehungen, schlechte Partys und Aufbruch gehen. Ganz klare Hör-Empfehlung!

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