Fahndung in Moosburg Asylbewerber (18) nach Messerangriff in Lebensgefahr

Auf dieser Brücke über die Staatsstraße 2350 Richtung Bonau fand der Angriff statt. Foto: dc

Nach lebensgefährlichen Stichen auf einen Asylbewerber in Moosburg an der Isar (Landkreis Freising) fahndet die Polizei weiter nach dem Täter. Die Hintergründe der Tat sind auch am Montag noch unklar. Die Ermittler schließen eine rassistisch motivierte Tat aber nicht aus. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Der 18 Jahre alte Asylbewerber wird weiter intensivmedizinisch behandelt und schwebt in Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Am Montag Vormittag führten Kripo Erding und Bereitschaftspolizei erneut umfangreiche Suchmaßnahmen im Bereich des Tatortes durch. Man erhoffte sich hiervon, mögliche Beweismittel und Spuren zu finden. 

Der junge Mann aus Somalia war in Rosenheim untergebracht und war am Sonntagabend gegen 22.20 Uhr zu Fuß in Moosburg unterwegs, um eine Bekannte zu besuchen. Als er gerade eine Brücke über die Bundesstraße 11 überquert hatte, griff ihn ein Unbekannter an und stach auf ihn ein. Anschließend flüchtete der Angreifer.

Schwer verletzt schleppte sich der 18-Jährige noch bis zur nächsten Straßeneinmündung, wo er gegenüber einer Gaststätte zusammenbrach. Dort fanden ihn Passanten. Der 18-Jährige musste notoperiert werden. Zeugen sahen unmittelbar nach der Tat einen Mann, der in Richtung Stadtmitte ging. Dieser werde nun gesucht; er könne möglicherweise zur Tataufklärung beitragen, hieß es.

 
 

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