Fresh-Stadtrat und frischgebackener Jugendreferent Thomas Wittmann hat am Montag im Stadtrat beantragt, die Stadt solle Flagge zeigen - die Regenbogenflagge. Weil nicht nur akustisch viele nicht verstanden hatten, auf was er eigentlich abzielte, wurde Wittmann hinter seiner Maske deutlich: Es gehe um "Anderssexualität".

Er beziehe sich dabei auf einen Mobbing-Fall am Gymnasium, auf den die Schule mit einem Workshop reagiert habe, sagte er. Johannes Becher (Grüne) legte nach: "Braucht's dazu einen Antrag?", wies er darauf hin, dass das Moosburger Jugendparlament weit und breit das einzige mit einem Trans-Mitglied sei. Man werde "prüfen, ob das für uns so machbar ist", zeigte Bürgermeister Josef Dollinger gedämpfte Begeisterung für die Regenbogen-Flagge am Rathaus. Die Moosburger Zeitung jedenfalls hat am Gymnasium nachgefragt, was es mit dem Mobbingfall auf sich hat: