Moosburg an der Isar Lesung mit Axel Hacke Das Gespür für Wort

Minimalistisches Bühnenbild. Foto: cf

Statt Schenkelklopfern gab es Sprachgefühl, viel Sprachgefühl. Axel Hacke hat es, das Gespür für das Wort - gleich, ob richtig und mit feinem Nadelstich gesetzt, ganz und gar falsch hingeklatscht oder kunstvoll verdreht an suboptimaler Stelle hinziseliert.

Wer da nicht schon Fan war, beginnt sehr schnell nachzusinnen, ob es sich nicht doch lohnt, sich mindestens das eine oder andere Buch des Sprachformers oder Sprachfehlentwicklungsentdeckers zuzulegen. Denn allzu flüchtig ist das flüchtige Wort einer Lesung.

Im Rahmen des 10. Kleinkunstfrühlings trat Hacke am Dienstagabend vor ausverkauftem Haus in den Rosenhof-Lichtspielen auf. Ja, es war mehr Auftritt denn Lesung, obwohl er viel aus eigenen Texten las, nonchalant und stets auf den Punkt auch und gerade nach durchaus vorhandenen Nebensätzen. Denn der Nebensatz gehört dazu, obwohl er anderen, insbesondere einem Donald Trump, nur bedingt liegt. Zu guter Sprache und wertvollem Text gehört er dazu, auch wenn dieser Satz ihn zunächst nicht zu beinhalten versprach.

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