Mehr Kaiserschnittgeburten in Dingolfing Prof. Dr. Walther Kuhn: "Das Rad kann man nicht zurückdrehen"

Chefarzt Prof. Dr. Walther Kuhn leitet die Geburtshilfe in Dingolfing und Deggendorf zusammen mit Hebamme Kathrin Schelling-Schott und Dr. Natalya Klassen in einem der Kreißsäle in Dingolfing. Foto: Lisa Hofmeister

Deutschlandweit sind die Geburtenzahlen leicht rückläufig, umso erfreulicher ist es, dass im Landkreis Dingolfing-Landau die Zahlen in den letzten Jahren stetig ansteigen. Gleichzeitig nehmen damit auch die Kaiserschnittgeburten zu.

"In Dingolfing liegen wir im ersten Halbjahr 2019 bei 24 Prozent", so Prof. Dr. Walther Kuhn, Chefarzt im Zentrum für Frauenheilkunde am Donau-Isar-Klinikum. Ein Kaiserschnitt ist ein operativer Eingriff, der mit entsprechenden Risiken verbunden ist. Trotzdem kommen immer mehr Kinder per Sectio zur Welt. Neben der angestrebten Risikominderung für Mutter und Kind, sieht Professor Kuhn auch personelle und infrastrukturelle Faktoren, die Einfluss auf die steigenden Zahlen haben.

Das Donau-Isar-Klinikum liegt mit 27 bis 28 Prozent pro Jahr unter dem Durchschnitt. Im ersten Halbjahr 2019 liegt die Quote bei 24 Prozent. In Bayern wurde im vergangenen Jahr jedes dritte Baby per Kaiserschnitt geboren. Demnach erblickten laut Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) 33,1 Prozent der Neugeborenen per Sectio das Licht der Welt. Im bundesweiten Vergleich liegt Bayern leicht über dem Durchschnitt. Deutschlandweit betrug die Kaiserschnittquote im vergangenen Jahr laut KKH-Daten 31,6 Prozent.

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