Lichtverschmutzung Die dunkle Seite des Lichts

Ein mitternächtlicher Blick vom Bogenberg aus in Richtung Straubing lässt deutlich die Lichtglocke erkennen. Foto: mai

Der größte Unterschied zwischen Tag und Nacht ist das Licht oder eben seine An- oder Abwesenheit. Außerdem ist es in der Nacht still, in der Nacht tritt Ruhe ein, in der Nacht erholen sich Mensch und Natur.

Doch was passiert, wenn die Nacht nicht mehr dunkel ist? Wenn die Nacht zum Tag wird? Der Blick in den Himmel ist getrübt, der Tag-Nacht-Rhythmus gestört und Insekten sterben in Straßenlaternen. Tierschützer und Astronomiefans kritisieren die zunehmende Lichtverschmutzung. Stephan Dütsch betreibt eine private Sternwarte in Hunderdorf. Früher sei nächtliche Beleuchtung kein Thema gewesen. "Ich hätte nie gedacht, dass es so extrem wird, die Lichtverschmutzung ist brutal", sagt Dütsch mit einem Anflug von Resignation in der Stimme. Astronomiekollegen teilen Dütschs Beobachtung. "Zu meinem Leidwesen kann ich nachvollziehen, dass vor allem die nächtliche Lichtbelastung massiv angestiegen ist", sagt Matthias Bogner aus Mitterfels, der seit 1995 von seinem Garten aus die Sterne beobachtet.

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