Leitartikel Ein heißer Herbst für Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel muss die große Koalition retten. Foto: dpa

Platzt die große Koalition oder bleibt sie stabil? Diese Frage bestimmt mehr als alles andere seit Wochen das Geschehen im politischen Berlin. Kein Interview mit dem Spitzenpersonal von Union und SPD, keine Gesprächsrunde in den Hinterzimmern der Republik kommt derzeit ohne dieses Thema aus.

Die Frage nervt nicht nur die Wähler, sie lähmt vor allem die Arbeit der Bundesregierung. In den letzten Tagen verlief die GroKo-Debatte etwas gemäßigter, denn eine der wichtigsten Protagonistinnen war im Urlaub. In dieser Woche allerdings sind die Ferien für Bundeskanzlerin Angela Merkel vorbei. Der Erholungseffekt wird nicht lange anhalten, ihr steht ein heißer Herbst bevor.

Geradezu fahrlässig

Im Grunde genommen dürfte die Eingangsfrage gar nicht gestellt werden. Die Wahlberechtigten haben im September 2017 einen Bundestag und damit, wenn auch nach zähem Ringen, eine Regierung für vier Jahre gewählt. Auf dem Stimmzettel stand nichts von frühzeitigen Neuwahlen. Diese sollten die absolute Ausnahme sein - die Leichtigkeit, mit der bei Schwarz und Rot über eine vorzeitige Auflösung der Regierung geredet wird, ist geradezu fahrlässig.

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